Kartellbeschwerden über Google

Öfter mal was Neues. Oder werden hier nur alte Kamellen wieder aufgewärmt?
Drei Beschwerden über Google liegen dem Bundeskartellamt vor. Das berichten einschlägige Medien.
Ciao bekommt nicht genug von den AdSense-Einnahmen ab und EuroCities verkauft seit Google Maps seine Kartenservices nicht mehr. Traurig…
Altbekannt ist ja schon das Murren der Zeitungs- und Zeitschriftenverleger darüber, dass Google News bzw. Google zwar ihre Inhalte in äußerst umfangreichen Snippets darstellt und so an deren Arbeit durch Werbung mitverdient. Sich einfach aus dem Google Index entfernen zu lassen erscheint den publizirenden Unternehmen wohl aber doch zu riskant. Daher wettern sie gegen Google.
Hierzu empfiehlt der Krawatteneisbär das Gleichnis vom Zoodirektor, das bereits im Juli ‘09 bei netzeitung.de erschienen ist:

Stellen Sie sich einmal vor, Sie wären Zoodirektor. 50 Prozent Ihrer Besucher kämen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Busunternehmer, Bahn und Taxifahrer bezahlen zwar keinen Cent für die Fütterung der Tiere, verdienen aber sehr ordentlich an den Zoobesuchern. Da ist es doch nur allzu verständlich, dass Sie als Zoodirektor Geld von den Transportunternehmern fordern.«Aber das ist doch Unsinn», sagen Sie, «der Zoodirektor profitiert doch schon von den Verkehrsbetrieben, denn sonst kämen nur Fußgänger.» Aber bedenken Sie doch bitte: Sie sind der Zoodirektor! «Ach so. Ja, dann sollen die bezahlen!»

(http://www.netzeitung.de/internet/blogblick/1418719.html)

So sieht es aus Sicht von BDZV und Co. aus.
Der Krawatteneisbär beobachtet weiter und hält euch über Neues zu diesem Thema auf dem Laufenden!

1 Responses to “Kartellbeschwerden über Google”


  1. 1 News
Comments are currently closed.